Mittwoch, 1. März 2017

Hier kam die ❤ Erleuchtung!


Hier kam die  Erleuchtung!


Medizin-Soziologie-Forschungsteam, Uni Köln: Ich hatte eine eigene Gruppe (Thema: Stress), deren Einstellungs- und Verhaltensweisen ich studieren konnte.

Ich erkannte: Die einen leben „krankmachend“, die anderen „gesunderhaltend“.

Was macht den Unterschied?

Die gesund waren und sich weitgehend gesunderhaltend verhielten, nahmen sich regelmässig Zeit, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Da, wo es notwendig war, nahmen sie Korrekturen vor. Einmal erkannt, dass sie auf dem richtigen Weg waren, konnten sie die kleinen Veränderungen geschickt in ihr Leben integrieren. Diese Menschen strahlten Sicherheit und Zufriedenheit aus.

Damals war es nicht so einfach, das eigene Leben selbst zu reflektieren. Zum Psychologen oder Psychotherapeuten ging „man“ nicht. Also mussten Freunde und Bekannte helfen. Leicht war das nicht.

Leichter wurde es, als Coaching "gang und gäbe" wurde, Coach und Coaching in aller Munde war.

Aber: Was machen die da im Coaching genau?

Was ist Grund, Anlass, Ursache, zu einem Coach zu gehen? Ich werde das immer wieder gefragt und so beschreibe ich einfach mal (anonymisiert), wie das bei mir und meinen Coachees abgelaufen ist:

Oft gibt es ein Thema, mit dem die Menschen zu mir kommen. Meistens ist das so: es gibt ein Unbehagen, ein Problem, ein Handicap, das sie gern behoben hätten. Oft sind dies Beziehungen, privat wie beruflich, die aus den Fugen geraten sind. Oder auch: im Job gibt es Veränderungen, die einem ganz und gar nicht schmecken – und die man/frau gerne in eine gewünschte Richtung entwickeln würde – wenn man nur wüsste: wie? Und manchmal fragt man/frau sich: war das schon alles? Oder ist irgendwie noch mehr für mich drin? (Bei der letzten Frage: Fast immer: JA!)

Schauen wir uns einmal diese Situationen an:

 Mut
Ein Mitarbeiter in der Personalabteilung wollte einfach „noch mehr aus sich machen“. Aber er meinte: „Es fehlt mir der Mut dazu.“ Wir haben dann gemeinsam nach seinen Lebensspruch  gesucht und ihn gefunden. Wir haben an Themen gearbeitet, die ihn stabilisiert haben. Schliesslich hatten wir Erfolg. Er meinte zum Abschluss: „Mein neuer Lebensspruch hat mir das Glück gebracht!“ Was meinte er mit „Glück“? Er sagte: „Innen: Zufriedenheit. Aussen: Doppelsprung zum PE-Chef und dann zum Personalchef.“

 Wunder dauern nicht länger
Sie kam wegen ihrer Karriere. Aber bald hatten wir noch ein weiteres Thema: Ihr Vater kam ins Krankenhaus. Und schon bald stellte sich heraus, dass sein Leben zu Ende ging. Ich hörte, dass der Vater  die Beerdigungs-Rede geschrieben hatte  – während wir beide, mein Coachee und ich, noch überlegten, ob und wie man ihm helfen könnte. Eigentlich eine ziemlich naive Vorstellung von mir, nachdem die Ärzte den nahen Tod prognostiziert hatten. Aber ich hatte da so eine Intuition: Nein. Das ist noch nicht das Ende. Und so besprach ich mit ihr, was ich mir dachte: Eine Heilpraktikerin, die in London Geistheilung studiert hatte, um Rat zu fragen. Nein, ich wurde nicht ausgelacht. Sie hatte schon ähnliche Gedanken. Und so nahm sie Kontakt auf mit Stephanie Merges-Wimmer http://www.merges-wimmer.de/
Und dann gab es weitere Gespräche. Und dann wurde der Sarg abbestellt und der Vater wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Alle freuten sich.

 Der verlorene Enkel
Ich coachte ihn auf einer Reise. An diesem Tag schien er sehr verzweifelt. Eine Entscheidung stand an. Und er schien wie blockiert. Ich hatte dann die Idee mit dem „Gespräch auf Stühlen“. Aber wie sollte ich diese eher spirituelle Übung einem Manager klar machen, der vor allem in Bilanzen zu Hause ist? Ich sagte ganz offen, dass es Hilfe gibt – wenn er sich neuen Methoden öffnen kann. Spontan sagte er: Ja! Und so sprach er dieses „Gespräch auf Stühlen“ mit seinem Grossvater, der bereits viele Jahre tot war. Und der für ihn hier so etwas wie die letzte Rettung zu sein schien. Ich musste gar nichts mehr sagen. Ich hörte nur zu. Und nach einigen Minuten sass dieser Bilderbuch-Manager da und weinte. Weinte vor Erleichterung und Freude. Er hatte die Lösung. Aber, was ihm noch wichtiger war: Er hatte seinen Grossvater „zurück“.

 Schäferin
Ich traf sie in Süddeutschland. Sie war Schäferin. Das war der Traum ihres Lebens. Aber inzwischen hatte sie den Traum so ziemlich ausgeträumt und sehnte sich oft zurück. Nach einem Leben mit einer richtigen Wohnung: mit einem richtigen Bett, fliessendem Wasser und einer Herdstelle, die man einfach durch einen Knopfdreh anstellen konnte. Und so machten wir einen Plan für den Ausstieg aus dem Ausstieg. Und als sie wusste, wie die einzelnen Schritte dafür aussahen, wurde sie schon ruhiger – und fand eine richtige Wohnung nicht mehr so erstrebenswert. Wichtig war: Sie konnte jetzt selbst entscheiden, welchen Weg sie in der Zukunft wählen würde. Und war dadurch befreit von dem „einmal Schäferin – immer Schäferin“, der auch in der Umwandlung „einmal Schuster – immer Schuster“ für den einen oder anderen zutreffend sein könnte.

 Pressesprecherin
Sie war Teilnehmerin in meinem Seminar. Und sie fiel mir gleich auf: Sie war irgendwie so ganz anders. Was dies war, erkannte ich als wir die Potenzialanalysen durchführten. Sie hatte wirklich das Computersystem „gesprengt“ – ein so hoher kreativer Wert wurde zuvor im Forschungsinstitut noch nie gemessen. Nach dem ersten Schock kam die Freude: „Ich war immer der Meinung: Ich muss malen. Aber mein Vater, der Professor, fand mich nicht gut genug. Nun sehe ich: Ich habe das Potenzial. Jetzt brauche ich nur noch den Mut, nach New York zu gehen.“ Aber das war dann relativ einfach. Monate später bekam ich eine Karte aus New York: Bin soeben hier eingezogen!

Das Schöne an diesen Coachings ist: Jeder war mit  seinem Ergebnis zufrieden. Egal, ob Krisenplan für eine Schäferin, Heiratsplan für einen DAX-Manager (Es hat geklappt! Ich war auf seiner Hochzeit!), Dornröschen-Drehbuch, Friedensplan für eine Pariser Designerin oder die Visionserfüllung für einen Personaler.

Zufriedenheit ist nicht nur gut für die Gesundheit. Zufriedenheit erhellt auch das Gemüt.
                                                                                                                       
Ich denke: Jeder Mensch hat ein natürliches Recht auf Zufriedenheit. 




Lilli Cremer-Altgeld ist Coach für hochbegabte und höchstbegabte Erwachsene lillicremeraltgeld@t-online.de

Donnerstag, 10. November 2016

Warum Frauen?

Warum Frauen?

Warum Frauen?
by Lilli Cremer-Altgeld. 

Oscar Wilde sagte einmal: „Männer können analysiert werden, Frauen nur angebetet.“ Wir wollen hier keine Anbetung. Wir wollen Gedanken. Von Frauen zu Frauen. Von Männern zu Frauen.





Dienstag, 8. November 2016

Ein literarischer Krimi-Leckerbissen: Vor dem Erben kommt das Sterben


Vor dem Erben kommt das Sterben
von Ulrike Blatter


Wahrsagerin Blanche will reich werden – sehr reich. Noch haust sie im Kölner Severinsviertel, wo die Häuser bröckeln. Bald wird sie sich jedoch ein exklusiveres Domizil gönnen, denn sie treibt ihr Spiel mit der ebenso naiven wie wohlhabenden Sybille. Aber die Geister der Vergangenheit hetzen sie Tag und Nacht. Als das Stadtarchiv einstürzt, wendet sich das Blatt. Ob zum Guten oder
Schlechten, weiß nur Cleo, die mysteriöse Katze. Aber wer fragt eine
Katze?

Ulrike Blatter, geboren im Mai. Wann sonst? In Köln. Wo sonst? Danach viel herumgekommen. Als Ärztin in der Rechtsmedizin sammelte sie Themen für ihre Krimis, in der Sozialpsychiatrie lernte sie Menschen mit originellen Biographien nicht nur kennen, sondern auch lieben. Heute lebt sie im südbadischen Exil, wo sie ihre große Liebe fand. Es zieht sie aber immer wieder zurück ins Rheinland. Da geht es ihr nicht anders als Blanche, der Protagonistin dieses Romans.

Probeleser meinten:

„Zu jedem Täter gehört ein passendes Opfer. Ulrike Blatter hat fein
herausgearbeitet, wie Manipulation von Menschen vonstattengeht.“
SABINE IBING

„Der Schreibstil ist einfach perfekt – Kopfkino!“
HEIDELINDE PENNDORF


Mehr Informationen

Ulrike Blatter
Vor dem Erben kommt das Sterben
Roman
416 Seiten · Paperback
Lindemanns Bibliothek · Band 272

ISBN 978-3-88190-927-3
14,95 Euro



Sonntag, 6. November 2016

Unbeirrbar: „Brauner Bär“. Bereit zum Abflug!





Dieser seltene und von Aussterben bedrohte Falter namens Brauner Bär sitzt unbeirrt auf meinem Schuh. Schreibt Saskia-Marjanna Schulz. Und macht dieses Foto: Brauner Bär, Österreich am 03.08.2016.



Ich las die Headline in meinem Posteingangsordner „Brauner Bär“. Und dachte: brauner Bär? Sind nicht alle Bären braun? Na, ja. Bis auf die quitschgrünen, tomatenroten oder sonnengelben Teddybären?



Mit Bären kenne ich mich nicht so gut aus. Jedenfalls nicht so wie mit anderen Themen. Wie mit Politik, Geschichte oder auch Literaturgeschichte. Deutscher Literaturgeschichte.

Die Interessen sind in unserer Familie gut verteilt. Mein Bruder ist für Sport zuständig. Mein Cousin für Kunst. Und meine Cousine für Biologie. Brauner Bär fiel also in ihre Abteilung. Dachte ich.

Gleichwohl freute ich mich auf ein Bärenfoto. Vom braunen Bären.
Die Überraschung war gross: Ein Schmetterling? Ein Schmetterling, der „Brauner Bär“ heisst? Das ist ja so als würde München jetzt „Paris“ oder „Venedig“ heissen. Oder ein Flugzeug „Kaffeetasse“.

Nothing is impossible.

Ich dachte an Filme, in denen der Mann fremd geht und von seiner Ehefrau überrascht wird. Der Standard-Satz heisst dann: Liebling, es ist nicht so wie es aussieht (Doch. Es ist dann doch so wie es aussieht. Meistens).

Ich dachte auch an Ufos. Da werden unbekannte „Flugobjekte“ am Himmel gesichtet. Das sollen dann „Aliens auf Weltreise“ sein? Und dann heisst es: Es ist nicht das, wonach es aussieht.

Wir erinnern uns: „Sheldon Cooper: Es ist nicht das, wonach es aussieht.“

Gut, dachte ich: Sei mal offen für Überraschungen!

Kein Bär, der Dich fressen will.
Kein Bär zum Knuddeln.

Dafür: Ein Bär, der Vertrauen zeigt. 
Und so schön sein kann, dass die Designer von Prada & Co. ihre wahre Freude hätten.

Danke, Saskia-Marjanna Schulz.
Und danke, kleiner Brauner Bär.
Gute Reisen!


Lilli Cremer-Altgeld




Donnerstag, 5. Januar 2012

Kein Liebespaar: Schwarz & Lila


Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Es war eines der üblichen Seminare. Wie man sie in den 90er Jahre oft besuchte. Die Macht der Farben – so oder so ähnlich hiess der Seminartitel. Wir lernten, wie sehr die Farbkombination Rosa-Grün schmeichelt und sozusagen das Herz öffnet. Und dass die Farb-Kombi Gelb-Grün von kranken Kinder bevorzugt wird.

Dann die Überraschung: Schwarz und Lila geht gar nicht. Nicht im Job und nicht privat – so die Seminarleiterin. Sie ist in ihrem Zweitleben Schulleiterin einer Grundschule in Norddeutschland. Ich zweifelte nicht an ihren Worten, war aber irritiert.

Kein Schwarz mit Lila? Das gemeinsame Tragen von fast ausschliesslich Lila und Schwarz soll auffallend oft bei Menschen registriert worden sein, die umweht werden von einem  Hauch von Trauer. Oder auch Depression.

Die Lieblingsfarbe der Menschen in den 90er war Schwarz. Zumindest bei denen, die sich mehr für Bücher als für Sport – mehr für Filme als für Bäume und mehr für Paris, London und NY interessierten als für Melbourne, Kapstadt und Budapest: Intellektuelle. Avantgardisten. Künstlerinnen.

So, wie die Hamburger jede Farbe lieben, solange sie Blau ist – so liebten wir unser Schwarz. Jedes Schwarz. Und nur hin und wieder gab es als Beilage eine weitere Farbe: Sand, Beige, Natur. Die ganz Mutigen – so dachten wir – nahmen Rot, Lila oder Kobaltblau. Und ausgerechnet dieses kühne Lila sollte – ich hatte mir soeben einen Traumschal in dieser Farbe gegönnt – gemeinsam mit Schwarz verboten werden?

Das Seminar hatte aufgehört, mir Freude zu machen.

Stattdessen sprang nun mein Forschergeist an. Im Geiste ging ich sie alle durch: Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen. Sowie Menschen des Öffentlichen Lebens. Nach ein paar Wochen war diese Aussage nicht mehr von der Hand zu weisen. Ich habe mir eingestehen müssen, dass gerade die Schwarz-Lila-Kombi nicht von den Fröhlichsten getragen wurde.

Was geschehen musste, geschah: Lila bekam von mir die Kündigung. Fristlos. Unumkehrbar. Mit einem Dankschreiben für die gut geleistete Arbeit. Ein Zeugnis gab es nicht und auch keine Weiterempfehlung.

Etwas undifferenziert – so muss ich heute einräumen. Wieso das Kind mit dem Bade ausschütten? Lila allein geht doch! Warum komme ich erst heute darauf?


Dienstag, 3. Januar 2012

Beharrlichkeit bringt das Erwünschte?


Foto Saskia-Marjanna Schulz


Friedrich Nietzsche hat einmal gesagt: „Alle gut verfolgten Dinge hatten bisher Erfolg.“ Was heisst das? In welchem Zusammenhang hat er das gesagt? Und wie definiert er „Erfolg“?

Als Gedankenspiel mache ich mich mal frei von diesen Fragen und deute Nietzsche in dem Sinn: Beharrlichkeit bringt das Erwünschte. Und frage weiter: Wenn ich noch nicht bin bzw. habe, was ich mir wünsche, bin – war? – ich nicht beharrlich genug? Oder liegt es daran, dass mir meine Wünsche nicht klar genug sind/waren?

Ich muss gestehen, dass ich jetzt merke: Geduld ist nicht meine Stärke. Obwohl: das ist nicht ganz richtig. Ich habe mit anderen Menschen Geduld. Im Grunde genommen: Ohne Ende Geduld. (Wenn wir hier einmal die Autofahrer ausnehmen, die sich auf der linken Fahrspur der Autobahn niedergelassen haben - mit gefühlten 112km/h und keine Anstalten machen, ihren Ruheplatz zu räumen…)

Geduld habe ich mit anderen Menschen. Besonders wenn ich mit ihnen arbeite und sehe, dass sie diese Zeit für ihre Entwicklung brauchen.

Geduld habe ich nicht mit mir. Weil meine Wohlfühlzone in der Schnelligkeit liegt. Ich sehe: Ich muss meinen Entwicklungen einfach mehr Zeit einräumen.

Oder mich von ein paar Tausend Zielen verabschieden. Und mich mit ein paar Hundert begnügen. Ich denke, ich muss jetzt denken gehen. Danke, Friedrich.

Ach ja. Aber: Wenn Christian Wulff trotz aller Beharrlichkeit gehen muss – dann funktioniert der Satz von Nietzsche irgendwann nicht mehr: „Alle gut verfolgten Dinge hatten bisher Erfolg.“

Fazit? Texte, die aus dem Zusammenhang genommen werden, können – müssen aber nicht gültig sein?


Montag, 2. Januar 2012

Pferde: Auf der Suche nach den Kinderträumen


Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Es stand in meinem Vertrag: Gefährliche Sportarten wie Reiten, Segeln und Skilaufen sind untersagt. Gut. Ich hatte den Traumjob in der Tasche und würde ohnehin keine Zeit haben, in den Reitstall zu gehen. Oder vielleicht zum Wochenende nach Kiel zum Segeln? Keine Spur. Ausschlafen war angesagt. Um wieder fit zu sein für die kommende Woche. „Wir“ hatten zwei Weltprojekte geangelt. Ein Teil des Teams war meistens in New York. Die anderen hingen in der Wüste rum. Oder sassen auf Flughäfen fest – irgendwo in Asien. Reiten? Kein Gedanke daran.

Irgendwie hat sich das Sport-Verbot in mein Leben geschlichen. Oder präziser gesagt: Ich habe zugelassen, dass es sich meiner bemächtigte. Still und heimlich. Unauslöschlich.

Dabei hatte ich schon als Kind den Reitsport geliebt. Keine Sendung im Fernsehen verpasst. Meine Helden aus Kindertagen waren die Reiter. Es gab kaum ein anderes Thema. Vor unserem Haus baute ich mit meinem Bruder einen Reit-Parcour. Den hatten wir von den Springreiterevents abgezeichnet. Und real übertragen ins Leben. Real auf Kindermass-Niveau.

Wir waren damals sechs bzw. acht Jahre alt. Und in jeder freien Minute sprangen wir als gedachte Reiter.  Wie die Helden aus früheren Zeiten – wie etwa HGW (Hans-Günther Winkler) auf Halla, Fritz Thiedemann auf Meteor, Raimondo D’Inzeo auf Merano. Mit unseren kleinen Beinchen waren wir Reiter und Pferd in einer Person. Kinderträume. Später gab es dann die richtigen Pferde.

Noch später war ich in der richtigen – wichtigen? – Welt angekommen. Da ging es darum, richtig grosse Träume zu realisieren. Kinderträume wurden im mentalen Keller abgelegt.

Als ich mich dann selbständig machte, lagen die Träume schon ganz weit unten. Unter den anderen Lieblingsgeschichten, die ich stillschweigend geopfert hatte.
Unauslöschlich?

Heute Morgen nun war ich in meinem geistigen Keller. Habe gekramt und gefunden. Geputzt und restauriert. Und mich im Internet schon mal schlau gemacht: CHIO Aachen: Das Weltfest des Pferdesports. Steht nun im Kalender.